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Digitales Marketing - Die 7 Hauptkategorien

Anna Maria
Anna Maria
September 2021
Marketing

Bevor wir uns mit dem Wie und Warum beschäftigen, sollten wir erst einmal klären, was Digitales Marketing ist. Wir haben diesen Leitfaden erstellt, damit Sie mehr über die effektivsten und wichtigsten Arten des digitalen Marketings, dessen Vorteile und Ziele sowie die individuelle Methoden erfahren. Also stay tuned!

Was ist digitales Marketing?

Kurz und knapp: Digitales Marketing ist der Oberbegriff für den Einsatz computerbasierter Systeme, digitaler Technologien und Medien für die Analyse, Planung, Durchführung sowie Steuerung und Kontrolle von Marketingaktivitäten. Im Wesentlichen ist digitales Marketing also jede Form von Marketing, die elektronische Geräte beinhaltet, einschließlich Handy oder Fernsehen. Digitalmarketing wird oft mit Online Marketing gleichgesetzt, wobei Online Marketing nur eine Unterform des digitalen Marketings ist – digitale Kommunikation muss nämlich nicht zwingend mit dem Web verbunden sein und kann auch offline stattfinden, beispielsweise über Display-Werbung an öffentlichen Orten.

Die 7 Hauptkategorien des digitalen Marketings:

Schauen wir uns die Sammelbegriffe für die einzelnen Bereiche des digitalen Marketings etwas genauer an:


1. Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

2. Suchmaschinen-Advertising (SEA)

3. Social Media Marketing

4. Targeting

5. E-Mail-Marketing

6. Content Marketing

7. Affiliate/Influencer Marketing


Während die großen Riesen die Bandbreite des digitalen Marketings vollends ausschöpfen, können auch kleinere Unternehmen bereits von der Nutzung einiger weniger Dienste profitieren. Wir werden jede dieser Maßnahmen im Detail durchgehen, damit Sie genau verstehen, in was Sie investieren sollten, um ihre Markenbekanntheit zu erhöhen und letztlich den maximalen Return on Invest (ROI) zu erzielen.


Beispiel Google Result - Suchmaschinenoptimierung (SEO)

1. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

SEO (Search Engine Optimization: Suchmaschinenoptimierung) ist eine Technik im Marketing, um eine Webseite in den Suchergebnissen möglichst weit vorne zu platzieren. Vorne bedeutet in diesem Fall im oberen Sichtbereich der ersten Seite der Suchmaschine, da die folgenden Seiten und deren Ergebnisse selten bis gar nicht mehr angeklickt werden.

SEO unterscheidet sich von SEA dadurch, dass keine Bezahl Techniken (Werbeanzeigen, bezahlte Klicks) angewendet werden. Stattdessen optimiert man den Inhalt einer Webseite, bestehend aus Text, Bildern, Videos sowie der Navigation so, dass sie dem Besucher hilfreich ist und einen Mehrwert bietet. Passt eine Webseite inhaltlich zu einer Suchanfrage, wird sie z.B. von Google in den Suchergebnissen entsprechend berücksichtigt und sichtbar platziert.

How to Use

Eine übersichtliche Navigation, gut strukturierte Texte, hilfreiche Bilder, die mit passenden Titeln und Beschriftungen gekennzeichnet werden, sowie interne Verlinkungen zwischen einzelnen Unterseiten sind nur ein paar von vielen SEO-Techniken. All diese Schritte, die zur Optimierung an der Webseite selbst vorgenommen werden, nennt man OnPage-Optimierung. Daneben gibt es noch OffPage-Optimierungen, wie den externen Linkaufbau. Hier wird versucht, Backlinks von anderen, gut rankenden Webseiten, die thematisch ähnlich sind, zu bekommen.

Beispiel Google Result - Suchmaschinenwerbung (SEA)

2. Suchmaschinenwerbung (SEA)

SEA ist im Unterschied zu SEO eine kurzfristige Investition. Während man sich bei SEO die obersten Plätze der Suchmaschinen verdienen kann, werden bei SEA die Plätze der Suchresultate „einfach erkauft“. Denn SEA bezeichnet in erster Linie das Schalten bezahlter Anzeigen bei Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. Das Ganze funktioniert wie eine Auktion, bei der Sie als Werbetreibender auf ein Keyword bieten, unter dem Ihre Anzeige geschaltet werden soll.

How to Use

Wollen Sie z.B. bei der Suche nach „nachhaltiger Schmuck“ mit Ihrer Anzeige erscheinen, bieten Sie auf das Keyword ‚nachhaltiger Schmuck’ und optimieren Ihre Anzeige entsprechend darauf. Passt die Anzeige zu einem Suchbegriff, wird sie je nach Gebot, direkt über den organischen Suchergebnissen oder darunter angezeigt. Abgerechnet wird per Klick. Dabei können Klickpreise für hart umkämpfte Keywords von ein paar Cent bis hin zu mehreren Euro reichen.

Beispiel Instagram Ad - Social Media Marketing (Quelle: flyeralarm.com)

3. Social Media Marketing

Social Media Marketing ist ein wichtiger Kanal im Online Marketing Mix, der durch soziale Plattformen, wie Facebook, Twitter, Instagram & Co.,ständig weiterentwickelt wird. Es umfasst alle Aktivitäten bzw. Maßnahmen in den sozialen Medien, die dem Unternehmen dabei helfen, seine Unternehmensziele zu erreichen. Social Media Marketing wird größtenteils für die Markenbildung sowie Kundenbindung und den Verkauf von Produkten bzw. Dienstleistungen verwendet. Deshalb ist es auch so wichtig, die Follower immer auf dem Laufenden zu halten und die Interaktion zu überwachen, damit Ihre soziale Plattform kontinuierlich wächst und Sie das Potential des Social Media Marketings optimal ausschöpfen können.

How to Use

Wie Facebook sammeln so gut wie alle sozialen Medien Daten über Ihre Vorlieben und Interessen sowie über persönliche Faktoren wie Alter, Wohnort, Hobbys, Freunde usw. All diese Infos stehen Unternehmen zur Verfügung, um gezielt Anzeigen zu erstellen, die anschließend im Newsfeed der Zielgruppe erscheinen. Social Media Marketing kann sowohl eine langfristige als auch eine kurzfristige Investition sein. Aber Achtung: Die Pflege der sozialen Medien ist zwar wichtig, aber gezielte Werbung ist noch wichtiger - sonst könnte es sehr teuer werden! ;-)

4. Targeting

Targeting bezeichnet die zielgerichtete Schaltung von Werbe Elementen auf Websites oder in Suchmaschinen. Dabei wird versucht, Werbung so exakt wie möglich auf eine Zielgruppe auszurichten. Die individualisierte Werbung soll Streuverluste vermeiden, den Absatz steigern sowie Kunden binden. Üblicherweise basiert das Online-Targeting häufig auf der Verwendung von Cookies. Diese kleinen Dateien bieten nützliche Informationen über das Surfverhalten der User und auf Basis dieser Informationen kann schließlich die passende Werbung eingeblendet werden. Eine häufig genutzte Sonderform des Targetings ist das Retargeting oder auch Remarketing und meint damit das zielgerichtete Ausspielen von Werbeanzeigen an Menschen, die bereits Kontakt mit bestimmten Webinhalten hatten: Sei es durch das Surfen auf Ihrer Website oder durch das aktive Betätigen eines Buttons, wie „in den Warenkorb“.

How to Use

In der Praxis existieren mehrere Targeting-Formen, die sich hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung unterscheiden. Je nach Ziel der Kampagne kann eine bestimmte Targeting-Variante die Richtige sein. Allgemein gilt: Je genauer das Targeting ausgerichtet ist und je mehr Kategorien und Limitierungen zutreffen sollen, desto kleiner wird die Zielgruppe. So können zwar mit einer Kombination verschiedener Targeting-Arten die Streuverluste verringert werden, eventuell wird die Zielgruppe dann aber zu klein, sodass die Werbung letztendlich nur noch wenig Wirkung erzielt. Targeting ist zwar eine Unterstützung, Werbeanzeigen zielgenauer auszuspielen, übertreiben sollte man es allerdings lieber nicht.


Beispiel Zendesk - E-Mail Marketing (Quelle: zendesk.com)

5. E-Mail-Marketing

E-Mail Marketing ist im Prinzip die digitale Form des Direktmarketings. Die Marketing E-Mails landen im persönlichen Postfach und Kontakte werden somit direkt angesprochen. Ziel ist es meist, Umsätze zu erhöhen und die Kundenbindung langfristig zu stärken. Ihre Marketing-E-Mail wird in einer Vielzahl von Mails erscheinen, und wenn Sie es nicht schaffen, eine E-Mail zu gestalten, die ins Auge sticht, wird sie im Meer der Tausenden anderen Ihres Postfachs untergehen. Glücklicherweise gibt es E-Mail-Marketing-Tools und Experten (wie uns ;-)), die Sie unterstützen können. Seien Sie sich auch bewusst, dass das Versenden von unaufgeforderten E-Mails dazu führt, dass Sie in der Spam-Box landen. Vergewissern Sie sich also, dass Sie Ihre Mailingliste selbst zusammengestellt haben und nicht von einem Drittunternehmen kopiert. Denn die Empfänger müssen Ihre Kunden sein oder sich für den Empfang Ihrer E-Mails entschieden haben.

How to Use

Ob für Remarketing oder zur Übermittlung von allgemeines News, Sie müssen nur die richtige E-Mail an die richtigen Personen senden, um gewinnbringende Ergebnisse zu erzielen. Letztlich können Sie mit Hilfe von Analysetools z.B. die Öffnungsrate überwachen und sogar feststellen, wie viele Personen auf einen Link geklickt haben.


Beispiel Facebook 5ForWin - Content Marketing

6. Content Marketing

Seien wir doch mal ehrlich: Viele Inhalte liegen komplett unter unserer Wahrnehmungsschwelle. Nur unterhaltender, überraschender und emotionaler Content dringt zu uns durch, verleitet uns zu einem Klick, zu einem Like oder zu einer Reaktion. Mit Content Marketing schafft bzw. stärkt man die eigene Reputation, wird als Experte wahrgenommen, man erwirbt Vertrauen und kann ein Markenimage aufbauen. Die Formel dafür ist SAVE: Solution, Access, Value, Education/Entertainment: Lösungen, zu denen der Kunde Zugang hat und die ihn unterhalten oder informieren (oder beides).

How to Use

Gutes Content Marketing zeichnet sich durch ein interessantes, relevantes Thema aus. Dafür ist es zuallererst notwendig, ein konkretes Ziel zu definieren, dass in die übergeordnete Unternehmensstrategie eingebunden ist. Ist das Ziel definiert, braucht es eine durchdachte Strategie. Grundsätzlich kann zwischen zwei Strategien unterschieden werden: Zuerst braucht es eine nach außen, die Zielgruppe wahrnehmende Strategie. Sie legt die Themen, die Tonalität der Ansprache und die Kanäle fest, über die die Zielgruppe erreicht werden soll. Darauf aufbauend ist eine nach innen, die internen Abläufe und Strukturen definierende Strategie notwendig, die die Grundlage für ein erfolgreiches Content Management legt.


Beispiel Instagram - Influencer/Affiliate Marketing (Quelle: Instagram.com)

7. Affiliate-/Influencer-Marketing

Mit der zunehmenden Beliebtheit von sozialen Medien sind Affiliate und Influencer-Marketing zu Key Playern einer starken, digitalen Marketing-Strategie geworden. Präsentieren Blogger und Influencer Produkte auf ihrem Profil, handelt es sich dabei in vielen Fällen um bezahlte Beiträge. Denn viele Unternehmen haben die Internet-Berühmtheiten als Markenbotschafter entdeckt. Nicht selten erhalten die Influencer auch eine Beteiligung, wenn ihre Follower die Produkte nachkaufen. Experten bezeichnen dies als Affiliate Marketing. Das Resultat: Unternehmen profitieren von authentischen Markenbotschaftern sowie neuer Reichweite und Influencer von einer nachhaltigen meist gut bezahlten Einkommensquelle.

How to Use

Grundsätzlich basiert das Affiliate Marketing auf einem Provisionssystem. Dabei platzieren die Partner, bei denen es sich unter anderem auch um Influencer handeln kann, auf ihren Internetseiten oder unter den Beiträgen Links zu den Produkten eines Unternehmens. Folgen Nutzer diesem Link und erwerben das entsprechende Produkt, erhält der Partner dafür eine Vergütung. Damit die Ergebnisse den Erwartungen und Zielen entsprechen, sollten konkrete Ziele dabei die Grundlage der gesamten Marketing Strategie bilden – von der Höhe des Investments, über die Art der Influencer, bis hin zu den sozialen Kanälen, die eingesetzt werden.

Fazit

Um potenzielle Kunden für Ihr Business zu erreichen, gibt es viele Optionen. Achten Sie darauf, dass Sie den Fokus nicht nur auf einen Bereich legen oder zumindest hinterfragen, warum andere Möglichkeiten nicht oder noch nicht genutzt werden. Wir als Digital Agentur beraten Sie gerne, über Ihre Möglichkeiten und Ihren sinnvollen Marketing-Mix.